Pressebilder auf Anfrage
Space und Sahara
Heinz Mack, geboren am 8. März 1931 in Lollar/Hessen, erinnert eine schockierende Erfahrung als Wurzel für einen maßgeblichen Aspekt seiner Kunst: die Faszination des Lichts. "Im Zweiten Weltkrieg gehörte ich zu den Menschen in Deutschland, die in dunklen Kellern ausharren mussten, wenn die alliierten Luftflotten ihre Bombenattacken auf deutsche Städte flogen. Als ich so schnell wie möglich wieder herauskam aus dem Dunkel, war ich nachhaltig beeindruckt - von schrecklich bis faszinierend" - all dieses schillernde, feurig flackernde, blitzende, explodierende Licht! "Niemals vergaß ich diesen Eindruck, die Fasczination des Lichts an sich."
Mack wurde berühmt in den 1960er Jahren, als die Künstlergruppe ZERO, die er 1957 mit gegründet hatte, einen neuen Anfang der Kunst erklärte - weg von Komposition und Motiven, hin zur puren Struktur. Über viele Jahre genoss Mack die Anerkennung als ein international Star, die ihm auch ermöglichte, große Vorhaben zu verwirklichen, zum Beispiel das Sahara-Projekt, sein Meilenstein im Bereich der Land Art.
Heinz Mack wohnt seit langem in Mönchengladbach. Einige seiner vielen bildhauerischen Arbeiten sind am Niederrhein als Kunst im öffentlichen Raum gegenwärtig.
Heute entdecken Kunstbeobachter Mack ganz neu: So schildert ihn DIE ZEIT als einen Vorläufer heute beliebter junger Künstler wie Olafur Eliasson. Spiegel, Licht, Landschaft, Strukturen und Materialien formen das Konzept dieser Kunst. Und Aluminium zählt zu Macks Favoriten.