Hydro in Deutschland

three green bullets

Umweltminister Remmel bei Hydro

„In meiner einjährigen Amtszeit hat sich mein Bild von der Aluminiumindustrie stark verändert“, sagte Johannes Remmel, Umweltminister von Nordrhein-Westfalen, als er an diesem Mittwoch erstmals bei Hydro zu Gast war: Er sei „fast schon in den Fanclub eingetreten“.

3. Juni 2011

Umweltminister Johannes Remmel (2.v.li.) besichtigte bei seinem ersten Hydro-Besuch die Produktion hochfester Bänder für leichtere Automobilkarosserien, geleitet von Werkleiter Dr. Stefan Kästner (Mitte) und Hydro-Vorstand Oliver Bell (rechts).
Umweltminister Johannes Remmel (2.v.li.) besichtigte bei seinem ersten Hydro-Besuch die Produktion hochfester Bänder für leichtere Automobilkarosserien, geleitet von Werkleiter Dr. Stefan Kästner (Mitte) und Hydro-Vorstand Oliver Bell (rechts). Dabei war auch Peter Jahns, Geschäftsführer der Effizienz-Agentur NRW.

Im Werk Grevenbroich sah Remmel, wie hochfeste Bänder für leichtere Motorhauben entstehen – und verwies auf seinen eigenen BMW-Dienstwagen: „Der stößt deutlich weniger CO2 aus, weil er in wichtigen Teilen aus Aluminium besteht.“

Der Werkstoff Aluminium sei ihm ausgesprochen sympathisch, „weil wir mit ihm durch das Recycling unendlich als Ressource rechnen können“. Nun gelte es, die Wende hin zu erneuerbaren Energien auszusöhnen mit den energieintensiven Industrien in Deutschland, so der Minister. „Beim Emissionshandel wird NRW künftig einen großen Anteil der Gesamterträge bringen. Für uns als Landesregierung ist es deshalb zwingend, dass Gelder ab 2013 auch entsprechend nach NRW zurück fließen, um hier im Land Energieeffizienz und erneuerbare Energien zu fördern", sagte Remmel.

„Wir unterstützen die Energiewende. Gerade unsere Aluminiumprodukte stellen die Basis für innovative und energieeffiziente Produktlösungen dar. Um unseren Beitrag dazu leisten zu können und um die Aluminiumwertschöpfungskette in Deutschland zu halten, benötigen wir allerdings international wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen“, sagte Hydro-Vorstand Oliver Bell, der die Aluminiumwalzsparte weltweit von Grevenbroich aus leitet. Die technischen Möglichkeiten, spezifisch Energie in der Produktion zu sparen, hat Hydro schon so weit genutzt, „dass wir mit sehr viel Kapital nur noch geringe Effekte erzielen können. Wir müssen realistisch bleiben: Unsere Effizienzpotenziale werden große Strompreisunterschiede nicht kompensieren können. Also brauchen wir auch beim Strompreis international faire Bedingungen“, betonte Bell. Er stellte heraus, wie Aluminium von Hydro viele erneuerbare Energien und Energieeffizienz bei Produkten überhaupt erst ermöglicht.

„Wir sehen Sie schon als Technologieführer“, lobte Peter Jahns, Geschäftsführer der Effizienz-Agentur NRW bei der Vorstellung der jüngsten und aktuellen Projekte bei Hydro in Grevenbroich und Neuss sowie Alunorf, um die Produktion mit noch weniger Einsatz von Energie zu meistern. Den Kontakt für weitere Anstrengungen wollen aber beide Seiten weiter eng pflegen.

 
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Aktualisiert am: 3. Juni 2011
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