Hydro in Deutschland

three green bullets

Hydro Aluminium Rolled Products GmbH, Research & Development, Bonn

  • Forschung & Entwicklung
  • Spezialprodukte
  • Materialprüfung und andere technische Dienste
Gegründet 1964, ist unser Zentrum für Aluminium-Forschung & Entwicklung mit rund 120 Mitarbeitern das größte industrielle Leichtmetall-Forschungsinstitut in Deutschland wie im Hydro-Konzern und in Bonn die zweitgrößte Forschungseinrichtung überhaupt.

Von Bonn aus beraten Sie auch Verkaufsteams für unsere Metallprodukte, ob Gusslegierungen oder Pressbolzen.

Mit modernsten Laboratorien, Computerprogrammen, Pilotanlagen und einem Technikum dient die F&E Bonn in erster Linie konkreten Projekten, die von den Geschäftseinheiten finanziert werden. Schwerpunkte sind heute der Walzbarren-Strangguss, Walztechnologien und Walzprodukte.

Auch Dritten bietet die F&E Bonn ihre Expertise etwa für Materialprüfungen und Gutachten an. Fragen Sie nach dem Katalog unserer Dienstleistungen und Austattung; in der rechten Spalte eine erste Übersicht.

Spezialprodukte aus dem Business-Center

Mit Spezialprodukten beliefert Hydro aus Bonn den Weltmarkt zum Beispiel mit hochreinem Aluminium für hauchdünne Verbindungsdrähte auf Halbleiterplatinen. Was wir von Gusslegierungen bis zum Recycling anbieten, finden Sie im Anhang rechts.

Die F&E Bonn pflegt enge Zusammenarbeit mit Universitäten, wissenschaftlichen Gesellschaften und Partnerunternehmen. Unsere Forscher betreuen Diplomanden und lehren an verschiedenen Universitäten im In- und Ausland, teils mit eigenen Vorlesungsreihen über Aluminiumtechnologien wie an der RWTH Aachen und der FH Bonn Rhein-Sieg. Auch Hydro-Mitarbeiter werden im eigenen Aluminium College Bonn geschult.

Internationale Projekte

Ständig kooperieren die Bonner Aluminiumfachleute, die seit 2002 zur Hydro gehören, mit nationalen und internationalen Partnern. Beispiele:

  • Hydro erforschte als erstes Industrieunternehmen bei Parabelflügen der DLR das Verhalten von Legierungen in Mikrogravitation (Fast-Schwerelosigkeit).
  • Hydro beteiligte sich an den von der EU geförderten VIR*-Projekten zur Simulation der Prozesskette des Aluminiums vom Gießen bis zum Umformen von Al-Halbzeug.
  • Hydro arbeitet mit Autoherstellern wie Volkswagen im ebenso EU-geförderten Projekt „SUPER-Light Car“ zusammen. Es soll Wege weisen, wie Fahrzeuge künftig noch besser Werkstoffe verknüpfen können, um Treibstoff, Emissionen und Materialien zu sparen. Ein ähnliches Projekt untersucht, wie sich Elektro-Fahrzeuge leichter bauen lassen.
  • Hydro hat die Open-Innovation-Forschungsgemeinschaft "Advanced Metals and Processes" in Aachen mit gegründet.