1998 hat Hydro den Kernbereich des in Konkurs gegangenen Aluminiumstandorts Rackwitz bei Leipzig übernommen. Seit 1925 war dort Leichtmetall verarbeitet worden, zeitweise in einem enormen staatlichen Konglomerat mit 2.400 Beschäftigten.
Seither hat die Gießerei der Hydro mit heute 52 Mitarbeitern und modernster Schmelz- und Gießtechnologie die Jahrestonnage gelieferter Pressbolzen mehr als verdreifacht und gehört zu den effizientesten Betrieben im Konzern. Ein neuer Recyclingofen erweiterte im September 2008 die Kapazität weiter auf bis zu 100.000 Tonnen und sorgt für einen besonders hohen Recyclinganteil in den Gussprodukten.
Viele dieser Pressbolzen verarbeitet nebenan das Presswerk mit heute mehr als 200 Mitarbeitern, dabei sieben Auszubildende. Als Betrieb der Hydro Aluminium Extrusion Deutschland GmbH gehört es zur stärksten Einheit in diesem Sektor. Aus zwei vollautomatisierten Presslinien mit 31 bzw. 24 MN Presskraft kommen pro Jahr 27.000 Tonnen hochwertiger Aluminium-Profile für unterschiedlichste Industriekunden.