Rackwitz

Der Standort Rackwitz begann im April 1925 mit 9 Beschäftigten die Aktivitäten der Aluminiumumformung vorwiegend als Versuchsbetrieb, um technologische Verfahren für die Produktion zu entwickeln.
1933 erfolgte der Ausbau zum Aluminium-Halbzeugwerk. Bis 1935 wuchs die Beschäftigungszahl auf 50 Mitarbeiter an und es erfolgte eine Umwandlung in eine Kommanditgesellschaft.
Von 1933 bis 1938 wurde in ein Blechwalzwerk und ein Bandwalzwerk investiert und somit die Produktion vervierfacht. Die Rackwitzer Erzeugnisse dienten ausschliesslich der Rüstung (Luftwaffe).
Von 1938 bis 1943 entstand ein moderner Schmelzbetrieb, eine Barrengießerei und ein Presswerk. Es wurden ca. 2.200 Mitarbeiter beschäftigt.
1946 wurden alle wichtigen Produktionsanlagen demontiert und enteignet. Die Produktion wurde mit den verbleibenden Anlagen wieder aufgenommen.
Einige Jahre später wurde ein Aluminiumwalzwerk in Betrieb genommen und die Produktion von Aluminium-Fensterrahmen begann. Zunehmend wurden Massenbedarfs- und Konsumgüter produziert.
Die Neuaufnahme der Produktion von Aluminium-Presserzeugnissen erfolgt 1958 und Rackwitz entwickelte sich in der Folgezeit zum europaweit anerkannten Aluminium-Halbzeugspezialisten. Bis zum Jahre 1989 waren hier 2.400 Mitarbeiter beschäftigt.
1994 erfolgte die Privatisierung der Kernbereiche - Presswerk und Gießerei. Nachdem der Eigner Konkurs anmelden musste wurde der Standort Rackwitz Ende 1997 von der Norsk Hydro übernommen.
Heute produzieren wir mit zwei vollautomatisierten Presslinien (24 MN und 31 MN) und beschäftigen 124 Mitarbeiter und 7 Auszubildende in den Bereichen Produktion und Verwaltung.
Wir investieren in unsere Maschinen und Anlagen, um auf dem neuesten Stand der Technik zu sein und haben uns zu einem der leistungsstärksten Presswerke der Hydro Gruppe entwickelt.