Hydro führt Betrieb der HAW-Gießerei weiter
(Dec. 22, 2005) Hydro wird Alleineigentümer der Aluminium-Gießerei im Hamburger Aluminium-Werk (HAW). Heute unterzeichnete der Konzern mit Vertretern der anderen HAW-Gesellschafter Alcoa und AMAG einen entsprechenden Vertrag, der am 1. Januar 2006 in Kraft tritt.
Die Hamburger Gießerei wird auf Basis von Aluminium-Umschmelzmasseln und Aluminiumschrotten Walzbarren herstellen. Mit einer Kapazität von 130.000 Tonnen pro Jahr wird dies das größte von Hydro allein betriebene Umschmelzwerk. Es soll die Versorgung des Walzwerks von Hydro auf dem selben Gelände in Hamburg-Finkenwerder sicher stellen.
Die Gießerei mit rund 100 Mitarbeitern wird Teil des ausgedehnten Netzwerkes von Hydro-Aluminiumgießereien in Europa und weltweit.
„Dies ist ein wichtiger Schritt, um Metallquellen in Deutschland und die Aluminiumwalzbarren.Belieferung unserer Kunden zu gewährleisten“, sagt Volker Stutz, Leiter der Geschäftseinheit für Walzbarren bei Hydro.
Hydro erwirbt von HAW außerdem wesentliche, bisher mit genutzte Anlagen für Standortdienste wie Strom- und Wasserversorgung, Waschkaue und Umarbeitung, um einen funktionierenden Weiterbetrieb der Werke zu garantieren. Dafür wird einigen HAW-Mitarbeitern die Weiterbeschäftigung bei Hydro angeboten.
„Mit dieser Investition bringen wir den Aluminium-Standort Hamburg der Zukunftsfähigkeit wieder ein Stück näher“, freut sich Oliver Bell, Leiter von Hydros Geschäftseinheit für Walzband-Produkte. In das früher chronisch mit Verlust arbeitende Walzwerk Hamburg hat Hydro seit 2002 mehr als 50 Millionen Euro investiert, mittlerweile ist das Ergebnis vor Steuern zumindest ausgeglichen.
Nach den beiden Transaktionen wird Hydro in seinen zwei Hamburger Betrieben, dem Walzwerk und der Gießerei, mehr als 620 Mitarbeiter beschäftigen.
In seinen deutschen Aluminiumwerken und -einheiten hat Hydro mehr als 7.000 Mitarbeiter und ist führender Anbieter von Aluminium-Lösungen in Deutschland und hat in den vergangenen vier Jahren mehr als 350 Millionen Euro in seine deutschen Betriebe investiert.
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