Bedingungen zur Schließung des Aluminiumwerks Stade vereinbart

 

(April 6, 2006) Hydro und der Betriebsrat für das Aluminiumwerk in Stade haben Einverständnis über die Bedingungen und den Zeitpunkt der Stilllegung des Werks erzielt. Der Hydro-Verwaltungsrat hatte die Schließung im Juni 2005 beschlossen.

Das Aluminiumwerk in Stade hat 410 Mitarbeiter und eine Produktionskapazität von rund 70.000 Tonnen Primäraluminium.

Die Vereinbarung mit dem Betriebsrat enthält einen Rahmen für den Sozialplan und die bereits angelaufenen Aktivitäten zur Geschäftsentwicklung für das Werksgelände und die Region. Hydro bietet zusätzlich eine Prämienzahlung an, die von der betrieblichen Leistung in der verbleibenden Betriebszeit des Werkes Stade abhängt.

Die Vereinbarung ermöglichte es dem Unternehmen, die Stilllegung nun praktisch zu planen und auf Ende Dezember 2006 festzulegen.

Das Sozialplanpaket wird auf einen Umfang von 38 Millionen Euro geschätzt. Deren Großteil wird im zweiten Quartal 2006 verbucht wird. Um neue deutsche Regelungen bei Arbeitslosigkeit auszugleichen, ist die Summe etwas höher als ursprünglich geschätzt.

Hydro entschied im Juni 2005, das Werk Stade mit all seinen Betriebsteilen stillzulegen, dazu gehören die Produktion von Kohlenstoffanoden, die Aluminium-Erzeugung per Eletrolyse und die Rundbarren-Gießerei. Grund sind die hohen Strompreise in Deutschland.

English version: Agreement on terms for closure of Stade aluminium plant