Hydro investiert in Werk Hamburg
(Nov. 8, 2006) Hydro investiert 12 Millionen Euro in sein Werk in Hamburg. Dadurch wird auch ein erheblicher Beitrag wirksam, den die Beschäftigten leisten, um die Aluminiumgießerei und das Walzwerk samt mehr als 600 Arbeitsstellen auf lange Sicht überlebensfähig zu machen.
Die jetzt vom Konzernvorstand genehmigte Investition dient wesentlich zum Bau eines neuen Zweikammerofens.
„Ein guter Tag für den Aluminiumstandort Finkenwerder! Mit dem neuen Ofen können wir eigene und auch externe Schrotte direkt im Werk recyceln. Dies wird unsere Metallkosten senken, das Werk wettbewerbsfähiger und unseren Betrieb umwelteffizienter machen“, sagt Hans-Joachim Kock, Bereichsleiter Walzprodukte bei Hydro.
Die neue Ausrüstung vollendet einen verbesserten Aufbau des Werkes Hamburg, das seinen Betrieb im Jahr 1973 aufnahm, 2002 zu Hydro kam und für mehr als 50 Millionen Euro vollständig modernisiert wurde.
Zu den künftig niedrigeren Kosten steuern die Beschäftigten wesentlich bei. Eine entsprechende Vereinbarung mit dem Betriebsrat tritt nun, ausgelöst durch den Investitionsbeschluss, in Kraft.
„Auf Grundlage der exzellenten Zusammenarbeit von Mitarbeitern und Management haben wir nun alle wesentlichen Mosaiksteine dafür zusammen, dass das Werk Hamburg rentabel einer guten Zukunft entgegen sieht“, fügt Oliver Bell, Leiter der Geschäftseinheit Band, an.
Das Werk liefert Aluminiumband vor allem für Automobilbau, Wärmetauscher und weitere technische Anwendungen an Endkunden und den Großhandel.
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