Schwerpunkt künftig auf Walz- und Presswerken sowie Bausystemen
(Jan. 11, 2007) Hydro möchte die führende Position des Unternehmens in Europa bei Walz- und Strangpressprodukten sowie bei Bausystemen ausbauen. Zusammen mit der höheren Produktion von Metall und dem Rohstoff Aluminiumoxid bildet dies die Hauptgrundlage für die Verwirklichung der globalen Wachstumsziele als reines Aluminiumunternehmen.
 ALUMINIUM: Nach der geplanten Fusion des Öl- und Gassektors von Hydro mit dem norwegischen Unternehmen Statoil werden Metallproduktion und Weiterverarbeitung von Aluminium sowie die Stromerzeugung aus Wasserkraft die Kernbereiche von Hydro ausmachen. Auf dem Foto sehen sie Rundbarren aus der Schmelzhütte von Hydro im norwegischen Sunndal, die auf denTtransport ins Presswerk warten. (Foto: Dag Jenssen) |
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Konzernchef Eivind Reiten beschrieb mit diesen Worten die Richtung für die Entwicklung des Unternehmens bei einer Veranstaltung für 200 Hydro-Führungskräfte in Molde in Westnorwegen.
Er betonte, dass die strategische Beurteilung der Aktivitäten im Weiterverarbeitungsbereich nun abgeschlossen sei. Das Unternehmen steht im Begriff, sich aus dem Bereich Automotive Components zurückzuziehen, während das Engagement in den Geschäftsbereichen Rolled Products, Extrusion Europe, Extrusion Overseas und Precision Tubing weitergeführt wird. Diese Bereiche liefern beträchtliche Mengen unter anderem an die Transport-, Bau- und Verpackungsindustrie.
Nach der Durchführung der geplanten Fusion des Öl- und Gassektors von Hydro mit dem norwegischen Unternehmen Statoil werden Metallproduktion, Weiterverarbeitung und eine nicht unerhebliche Stromerzeugung aus Wasserkraft die Kernbereiche von Hydro ausmachen.
Seit langem ist klar, dass das Unternehmen in den kommenden Jahren auf ein aggressives Wachstum bei der Metallerzeugung setzt. Der Bau einer riesigen Aluminiumhütte in Katar am Persischen Golf und eine weitere Aufstockung der Aluminiumoxidproduktion in Brasilien stehen zuoberst auf der Prioritätenliste. Auch mehrere andere Projekte zur Erhöhung der Metallerzeugung werden in Betracht gezogen. Die starke technologische Position des Unternehmens und die Kompetenz bei der Durchführung großer Projekte sind wichtige Voraussetzungen dafür.
„Wir haben in den letzten Jahren umfangreiche Restrukturierungen im Aluminiumgeschäft, sowohl in den Schmelzhütten als auch im Weiterverarbeitungsbereich, durchgeführt. Das hat gute Ergebnisse gezeitigt. Unsere Anstrengungen, einen noch effizienteren Betriebsablauf und eine höhere Rentabilität in den Bereichen, wo diese noch zu niedrig ist, zu erreichen, werden fortgeführt“, erklärte Eivind Reiten.
„Hydro ist ein starkes Aluminiumunternehmen mit Weltklasse-Niveau. Der Markt verlangt nach Aluminium und Aluminiumprodukten wie nie zuvor. Wir haben starke Wachstumsziele ins Auge gefasst und verfügen über eine gute Ausgangsposition, um unsere Stellung in einer spannenden Branche zu festigen“, so Reiten.
Hydro kündigte vor einem guten Jahr eine neue strategische Ausrichtung an, bei der eine steigende Metallerzeugung und die Produktion des Rohstoffes Aluminiumoxid sowie eine umfangreiche Restrukturierung im Verarbeitungsbereich in den Mittelpunkt gestellt wurden. Im Laufe der letzten Monate ist deutlich geworden, dass das Unternehmen die Produktion und Weiterverarbeitung von Magnesium völlig aufgibt. Es ist ein Vertrag über die Veräußerung des Beteiligungsunternehmens Meridian Technologies, das Gussprodukte aus Magnesium für die Automobilindustrie produziert, geschlossen worden. Außerdem sind Verträge über den Verkauf der ganz oder teils im Besitz von Hydro befindlichen Einheiten, die Motorblöcke und Zylinderköpfe für die Automobilindustrie erzeugen, eingegangen worden. Auch die Produktion von Autoteilen im Geschäftsbereich Automotive Structures steht zum Verkauf. Zusätzlich sind kleinere Einheiten entweder bereits verkauft oder zu verkaufen.
„Der Cashflow im Geschäftsbereich Rolled Products ist stark und die Position in Europa stabil, teils nimmt das Unternehmen interessante Führungspositionen in wichtigen Schwerpunktbereichen ein. „Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass Hydro auch künftig der beste Eigner für diese Aktivitäten ist“, betont Svein Richard Brandtzæg, Leiter des Geschäftsfeldes Aluminium Products.
Er unterstreicht, dass das Unternehmen eine globale Führungsposition in Bereichen wie Lithobänder und Aluminiumfolie sowie eine starke Position bei Wärmetauschern in Europa einnehme.
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