Skip to content

Umwelt

Unser ökologisches Ziel ist es, unsere Umweltlast zu verkleinern, indem wir unsere Auswirkungen auf die biologische Vielfalt proaktiv steuern und ein effizientes Ressourcenmanagement sowie eine effiziente Abfallwirtschaft entlang der Wertschöpfungskette fördern. Die Umweltstrategie von Hydro betont eine Reihe von Aspekten.

hands protecting a seedling

Artenvielfalt 

Unser wichtigster Einfluss auf die Artenvielfalt liegt in unserer Mine in Paragominas im Bundesstaat Pará im Norden Brasiliens, wo Wald für den Bauxitabbau abgeholzt wird. Derzeit gibt es ein Rehabilitationsprogramm, um die lokale Flora und Fauna zu überwachen und die abgebauten Gebiete zu sanieren, mit dem Ziel, keinen Nettoverlust der biologischen Vielfalt zu erreichen. Das Rehabilitationsprogramm wird unterstützt durch die Forschung zum Thema Biodiversität, die von einem Konsortium lokaler brasilianischer Universitäten in Zusammenarbeit mit der Universität Oslo und Hydro durchgeführt wird. 

Ziele

  • Die historische Aufforstungslücke bis 2020 schließen 
  • Eine 1:1-Sanierung von Gebieten erreichen, die über zwei hydrologische Jahreszeiten nach der Freigabe für die Rehabilitation zur Verfügung stehen. 

Wasser 

Wasser ist eine wichtige natürliche Ressource, von entscheidender Bedeutung für den Planeten und für die gesamte Wertschöpfungskette von Hydro, von der Bauxitgewinnung und Aluminiumoxid-Raffinierung in Brasilien über die Hütten und Energieerzeugung in Norwegen bis hin zu den Betrieben zur Weiterverarbeitung in Europa, den USA und anderswo. 

Derzeit sind wir nicht in Gebieten tätig, die als wasserbelastet eingestuft werden. Aber wir messen und berichten über unsere Wassernutzung. Unser Hauptaugenmerk liegt auf der Wasserbewirtschaftung und der angemessenen Behandlung von Abwasser vor dessen Auslass. Die Wasserqualität wird für Hydro ein Schwerpunkt bleiben, und wir wollen für unseren Umgang mit Wasserressourcen einen Ansatz für deren nachhaltige Bewirtschaftung entwickeln. 

Abfälle 

Abfall ist ein Nebenprodukt des Aluminiumproduktionsprozesses und entsteht an jedem Punkt der Wertschöpfungskette. Unser Ansatz zur Abfallwirtschaft konzentriert sich auf die Hierarchie für den Klimaschutz: Wege finden, um Abfälle zu vermeiden, zu vermindern und zu recyceln, anstatt sie auf Deponien zu schicken.  

Ein großer Teil des gesamten Abfallaufkommens von Hydro hängt mit unseren Aktivitäten in Bergbau und Raffinierung zusammen. Das abgebaute Bauxit muss vor der Weiterverarbeitung gewaschen werden. Dadurch bilden sich Ablagerungen, die in speziellen Sammelbecken an der Mine gelagert werden. Bauxitrückstände, auch Rotschlamm genannt, sind ein Nebenprodukt im Raffinieren von Bauxit zu Aluminiumoxid. Diese Rückstände werden gewaschen, entwässert und in speziellen Sammelbecken gelagert. 

Ziele: 

  • Abfallaufkommen zur Deponierung bis 2020 um 60% reduzieren (im Vergleich zu 2010) 
  • Bis 2020 mehr als 250.000 Tonnen aus Post-Consumer-Schrott (von zu Ende genutzten Aluminiumprodukten) recyceln. 

Luftemissionen 

Auch Emissionen in die Luft sind ein Nebenprodukt im Aluminiumproduktionsprozess und entstehen an jedem Punkt der Wertschöpfungskette. Zu den wichtigsten Luftemissionen aus unseren Betrieben gehören Fluoride, Schwefeldioxid, Stickstoffoxide, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, Kohlendioxid und andere. Emissionen in die äußere Umwelt werden minimiert durch die Behandlung der Abluft vor deren Freisetzung in die Umwelt. 

Ziele: 

  • Eine "Vorreiterposition" (unter den besten 25%) in unserer Industrie beibehalten, bei Benchmarks gegenüber unseren Branchenkollegen
  • Kontinuierlich geringere spezifische Treibhausgasemissionen aus der Elektrolyse im langfristigen EU-Vergleich