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Aluminium-Brücke von Bitschnau Metallverarbeitung

Stories by Hydro

„Die stärksten Brücken werden aus Steinen gefallener Mauern gebaut.“ Oder wie bei uns aus Aluminium

Mitten in Österreich steht eine neue Fuß- und Radbrücke komplett aus Aluminium.

Die geballte Aluminium-Power zeigt sich in einer Brücke mit knapp 55 Metern Länge, einer Durchfahrtsbreite von 3,5 Metern und einem Gewicht von 21 Tonnen. Diese neue Brücke mit dem Namen „Rene“ besteht dabei aus nahezu 100 % Aluminium-Profilen von Hydro.

Umgesetzt wurde sie von unserem Kunden Bitschnau Metallverarbeitung aus Österreich. Seit 1993 ist Bitschnau Metallverarbeitung ein innovativer Hersteller individueller Fuß- und Fahrradbrücken aus Aluminium. Sie bieten von der Planung, der Statik, der Konstruktion, über den Transport bis hin zur Montage alles aus einer Hand an. „Die Projektleitung ist sehr aufwendig und auch sehr unterschiedlich. Jeder Kunde hat einen anderen Fokus. Die einen sind Design-Liebhaber und die anderen Kunden benötigen einfach schnellstmöglich eine neue Brücke“, erzählt Rene Fleisch, Leiter Technik und Entwicklung bei Bitschnau. Die Durchlaufzeit in der Fertigung dauert gerade einmal drei bis vier Wochen und für die Montage einer neuen Brücke benötigt das Unternehmen im Normalfall lediglich einen Tag. „Oftmals muss es hier schnell gehen, gerade wenn eine alte Holzbrücke ausgetauscht werden soll“, ergänzt Rene Fleisch.

Aluminium-Brücke von Bitschnau Metallverarbeitung

Aber nicht nur als Kunde besteht zwischen Bitschnau Metallverarbeitung und Hydro eine langjährige Partnerschaft. Bitschnau ist darüber hinaus auch Zulieferer des österreichischen Standortes Nenzing für die Lohnfertigung in den Bereichen CNC-Bearbeitung, Schweißen und Montage für diverse Aluminiumprodukte.

Was macht eine Aluminium-Brücke so attraktiv und innovativ?

„Wir schaffen etwas, das für die Ewigkeit bleibt“, erzählt Karl-Heinz Hartmann, Geschäftsführer bei Bitschnau, stolz. Die Brücken werden komplett aus Aluminium hergestellt, wodurch sie eine sehr lange Lebensdauer bis zu 100 Jahren haben, korrosionsbeständig und wartungsfrei sind, und auch keine Probleme durch Feuchtigkeit oder Salzablagerungen aufkommen. In der Folge entstehen nur geringe Unterhaltskosten, die Brücken haben eine hohe Wertbeständigkeit und sollte die Brücke irgendwann keine Verwendung mehr finden, ist das Aluminium 100% recyclebar.

Gestalterisch gibt es beinahe keine Grenzen, denn der Werkstoff Aluminium ist vielfältig bearbeitbar. Der Gehbelag der Brücke „Rene“ ist blankes Aluminium. Einerseits aus ästhetischen Gründen und andererseits aus Nachhaltigkeitsaspekten: Karl-Heinz Hartmanns betont: „Warum sollten wir etwas beschichten, was von Natur aus schon gut aussieht.“ Blankes Aluminium ist auch beim Recycling unkompliziert und als Nebeneffekt muss unbeschichtetes Aluminium weniger gewartet und ausgebessert werden, wodurch keine wiederkehrenden Kosten entstehen.

Aluminium-Brücke von Bitschnau Metallverarbeitung

Eine zukunftsweisende Zusammenarbeit

Brückenprojekte wie diese sind sehr spannend und die benötigten Profile sehr speziell. Oftmals benötigt es hier hochfeste Legierungen und auch die Größe der Querschnitte sowie die Länge mit bis zu 25 Metern ist nicht außer Acht zu lassen. Es gibt einiges zu beachten: „Brückenprojekte kommen meist spontan und können nur schwer logistisch geplant werden,“ erzählt Günter Zerlauth, Sales Account Manager bei Hydro. Bei solchen Projekten ist die Präsenz beim Kunden vor Ort enorm wichtig, um Details des Projekts und die Anforderungen zu besprechen und zu verstehen. „Um alle technischen Herausforderungen zu meistern ist eine enge Zusammenarbeit und ein stetiger Austausch zwischen dem Kunden und uns notwendig, um gemeinsam die beste Lösung zu finden,“ ergänzt Günter Zerlauth.

„Ein großer Vorteil ist, dass wir durch unsere Größe und den Zusammenhalt innerhalb der Hydro-Gruppe in der Lage sind, sowohl große als auch kleine Profile aus einer Hand zu liefern,“ erklärt Günter Zerlauth.

Denn bei diesem Brückenprojekt wurden zahlreiche Querschnitte benötigt, die aus den Hydro-Werken Harderwijk, Lichtervelde und Nenzing geliefert wurden.

Aluminium-Brücke von Bitschnau Metallverarbeitung beim Transport

Bitschnau Metallverarbeitung und Hydro Nenzing verbindet seit vielen Jahren eine sehr gut funktionierende, zuverlässige und vertrauensvolle Geschäftsbeziehung. „Über Jahre hinweg hat sich gezeigt, dass wir auf Hydro zählen können. Wir sprechen die gleiche Sprache“, so Karl-Heinz Hartmann.

 

 

„Sowohl Qualität als auch Liefergenauigkeit haben uns überzeugt. Außerdem schätzen wir die Unterstützung und den technischen Support, gerade wenn es um den Zusammenbau der Produkte geht“.

Auch in Zukunft wollen Bitschnau Metallverarbeitung und Hydro Nenzing eng zusammenarbeiten, gemeinsam wollen Sie das Ziel erreichen, auf CO2-ärmeres Aluminium für die Brücken umzustellen. „Das Thema Nachhaltigkeit wird immer wichtiger für unsere Kunden. Die Nachhaltigkeitsbestrebungen von Hydro als unser Lieferant hilft uns in der Kommunikation mit unseren Kunden und bringt uns einen Vorteil“, erklärt Rene Fleisch.

Zum Schluss stellt sich jetzt noch die Frage, woher der Brücken-Name „Rene“ kommt.

Zu Ehren seiner Mitarbeiter benennt Bitschnau Metallverarbeitung jede seiner Brücken nach seinen Mitarbeitenden. Diese neue Brücke wurde daher dem Mitarbeiter Rene Fleisch gewidmet.

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