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Expertenmeinung

„Wenn sie frühzeitig in die Produktentwicklung einbezogen werden, können die Experten von Hydro potenzielle Kundenprobleme schon im Vorfeld lösen. Davon profitieren beide Seiten, der Kunde genauso wie wir“, sagt Hydro-Konstruktionsingenieur Jake Richardson.  

Auf das Timing kommt es an

Er ist schon seit neun Jahren als Konstruktionsingenieur bei Hydro tätig, arbeitet jetzt aber zum ersten Mal direkt mit einem Kunden bei der Blech- und Profilgestaltung zusammen. Der Konzeptcharakter des Tom-Dixon-Stuhls machte eine neue Form branchen- und kompetenzübergreifender Kooperation erforderlich.

„Ich gehe in der Regel sehr strukturiert vor und habe für alles klare Ziele: Preis, Design und Planung. Für den Alustuhl brauchten wir aber einen besser abgestimmten Workflow. Manchmal lassen sich die gewünschten Ergebnisse nicht ohne minutiöse Planung erreichen. Und dann gibt es wieder Phasen, in denen man sich von den strengen Regeln freimachen muss, um etwas wirklich Außergewöhnliches zu schaffen“, sagt Richardson.     

Herausforderungen bewältigen 

Meist arbeitet er an größeren Fertigungsprojekten. Er kümmert sich um den Gesamtablauf, gibt Hinweise zu Design und Herstellung und muss genau über die verwendeten Werkstoffe Bescheid zu wissen. Beim Stuhl für Tom Dixon wurden diese Fertigkeiten auf die Probe gestellt. 

„Zuerst einmal mussten wir jemanden finden, der die Sitzfläche komplett aus einem Rohling pressen konnte, denn sonst hätte sich die Konstruktion bei Belastung verformt. Wir mussten alle Experten an einen Tisch bringen, um dieses Problem zu lösen. Das haben wir geschafft und darauf bin ich stolz“, sagt er.

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Die Zukunft des Aluminiums 

Neue Anwendungen machen sich die positiven Eigenschaften von Aluminium zunutze. In der Medizin können leichte, aber robuste Instrumente aus Aluminium einen wesentlichen Beitrag bei der künftigen Gesundheitsversorgung leisten. In manchen modernen Zügen reduziert ein frei beweglicher Boden aus Aluminium den Geräusch- und Schwingungspegel und macht das Reisen komfortabler.  

„Die Entwicklung ist spannend. Wir arbeiten mit einer Vielzahl von Branchen zusammen und ich kann mir gut vorstellen, dass praktisch jedes Unternehmen bis zu einem gewissen Grad von Aluminium in seinen Produkten profitieren würde. Das mag nicht für jede Entwicklung zutreffen, aber die Möglichkeiten sind schier unerschöpflich“, führt er aus.   

Der Fußabdruck wird kleiner

Nachhaltigkeit hat einen wesentlichen Einfluss auf das Verhalten von Unternehmen und die Herstellung von Produkten. Die Aluminiumherstellung ist dann am umweltverträglichsten, wenn die Aluminiumexperten – zum Beispiel von Hydro – gemeinsam mit den Produktexperten auf eine möglichst gute Recyclingfähigkeit des Endprodukts achten. Richardson fordert Produktdesigner und Ingenieure auf, sich bei Überlegungen über die Verwendung von Aluminium so früh wie möglich an Werkstoffexperten zu wenden.

„Wenn wir schon in der Entwicklungsphase kooperieren, können wir nachhaltige Lösungen zu besseren Preisen anbieten und wertvolle Praxiserfahrungen vermitteln. Erfahrungsgemäß sind dem Kunden viele Faktoren unbekannt, die wesentlich zum Erfolg des Projekts beitragen.“ 

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