Skip to content

Beginn

stacks of grungy scrap aliminium

Die unendliche Geschichte des Aluminiums beginnt am Zeichentisch. Aluminium ist ein vollständig  recycelbares Material. Für die Wiedergewinnung müssen lediglich fünf Prozent der Energie aufgewendet werden, die bei der Herstellung  erforderlich wären. Deshalb ist es so wichtig, dass Aluminiumprodukte nach Ablauf ihres Lebenszyklus dem Recycling zugeführt werden – immer wieder  damit ein geschlossener Kreislauf entsteht.

Chapter 1_Infographic_1.png

Der Schlüssel zur Kreislaufwirtschaft ist, dass der  Produktlebenszyklus bereits in der Entwurfsphase berücksichtigt wird. Das Produkt sollte aus recycelbaren Stoffen bestehen, möglichst lange halten und nach dem regulären Gebrauch zerlegt und wiederverwendet werden können.

Zur besseren Veranschaulichung haben wir einen Stuhl hergestellt, bei dessen Entwicklung die Nachhaltigkeit zu den Designvorgaben gehörte.

Das Recycling von Aluminiumprodukten spart viel Energie – Experten sprechen von einer „Energiebank“ – und spielt eine wichtige Rolle für die  Kreislaufwirtschaft.  

Fast 75% des jemals hergestellten Aluminiums ist immer noch in Gebrauch

Auch eine unendliche Geschichte hat einen Anfang und der Anfang von Aluminium heißt Bauxit. Das rötliche Mineral findet sich in der Erdkruste. Es wird abgebaut und zu weißem Aluminiumoxidpulver verarbeitet. Frachtschiffe bringen das Pulver („Tonerde“) zur weiteren Verarbeitung in die ganze Welt.  

Ewiges Leben

Gebrauchsabfall („Post-consumer Scrap)“ hat bereits ein ganzes Produktleben hinter sich. In seinem früheren Leben war er ein Fenster oder eine Dose, jetzt erfüllt er einen neuen Zweck.

Produktionsabfall („Pre-consumer Scrap“) fällt in der Produktion und Verarbeitung an. Dieser Abfall wurde nie wirklich genutzt. Er kann wieder eingeschmolzen werden. Die CO2-effizientesten Aluminiumprodukte stammen aus dem Recycling dieser „Abfälle“.

 

Chapter 1_Infographic_2.png

Woher stammt unser Aluminium?

Red bauxite rocks

Aluminium ist eines der häufigsten Elemente. Es findet sich in der Erdkruste, beispielsweise in Äquatornähe.  

Aufgrund der sehr energieintensiven Gewinnung gilt das Material mitunter als nicht sonderlich nachhaltig. Das trifft jedoch nicht zu, wenn der Gesamtlebenszyklus berücksichtigt wird. In den CO2-Fußabdruck eines Materials gehen viele Faktoren ein: die zur Gewinnung erforderliche Energie, die Lebensdauer, der Bearbeitungsaufwand  und die Recycelbarkeit . Bei diesem Nachhaltigkeitsvergleich schneiden nur wenige Werkstoffe so gut ab wie Aluminium.      

Das Material wird zudem wegen seiner Langlebigkeit und Festigkeit geschätzt, die der Produkten eine lange Gebrauchsdauer verleiht. Das Gewicht ist eines der Schlüsselmerkmale des Leichtmetalls. Autos, Mobiltelefone, Computer – ihr geringes Gewicht verdanken sie nicht zuletzt Aluminium. Vor allem in Fahrzeugen sorgt Aluminium für einen niedrigen Kraftstoffverbrauch und damit für eine bessere CO2-Bilanz. 

Hydro arbeitet eng mit Kunden zusammen und setzt sich dabei für eine konsequente Recycelbarkeit ein. Wir wollen, dass unser Aluminium noch über Generationen hinweg wiederverwendet wird.         

Lesen Sie mehr über den Aluminium-Lebenszyklus.