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Mehr Aluminium aus Rackwitz

Hydro hat in Rackwitz den 14,5 Millionen Euro teuren Neubau eines der größten Eloxalwerke Europas eingeweiht. Pro Jahr stärkt das Eloxierbad so viele Aluminiumprofile, dass sie neben einander gelegt 560 Fußballfelder bedecken können, und macht die Halbzeuge damit besonders langlebig und witterungssicher.

Der Eloxierbetrieb in drei Schichten schafft 60 neue Arbeitsplätze. In Rackwitz beschäftigt Hydro im Presswerk und der Recyclinggießerei nebenan mittlerweile mehr als 260 von deutschlandweit gut 6.000 Mitarbeitern.

Gerade weil das Eloxieren Aluminium so robust macht, fragen immer mehr Kunden nach eloxierten Profilen, speziell für anspruchsvolle Solarmodule und –anlagen sowie Aufbauten von Nutzfahrzeugen und für die Architektur. Bisher hat Hydro in Rackwitz gefertigte Profile bei externen Dienstleistern weiter behandeln lassen müssen.

„In beiden Hauptmärkten, Solar und Transport, erfüllt Aluminium eine segensreiche Funktion: Wir helfen mit, erneuerbare Energie, hier Sonnenkraft, robust verfügbar zu machen. Wir machen auch Mobilität deutlich leichter – und unser Werkstoff ist dabei selbst erneuerbar, immer und immer wieder“, betonte Konzernvorstand Hans-Joachim Kock bei der Einweihung mit dem Rackwitzer Bürgermeister Manfred Freigang und dem Ersten Beigeordneten des Landratsamtes Nordsachsen, Ulrich Fiedler.

Die neue Anlage eloxiert im Jahr bis zu 4 Millionen Quadratmeter langlebige und vollständig recycelbare Aluminiumprofile. So steigt die Einheit Hydro Aluminium Extrusion Deutschland samt der schon vorhandenen 2,5 Millionen Quadratmeter Eloxalproduktion im Werk Uphusen zum größten europäischen Anbieter eloxierter Aluminiumprofile auf. Der neue Betrieb laufe bereits mit vier Schichten in Sieben-Tage-Woche, sagte Clemens Metzler, Geschäftsführer der Hydro Aluminium Extrusion Deutschland GmbH.