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Familientag in Grevenbroich ein großer Erfolg

Wie wird Aluminium gewalzt? Wo im Werk arbeiten Vater oder Mutter? Wie lange gehe ich, um das Hydro-Walzproduktewerk in Grevenbroich so richtig kennen zu lernen? Drei von vielen Fragen beim großen Familientag der Hydro; weit mehr als 5.000 Besucher erhielten am Samstag Antwort und freuten sich am lebhaften Miteinander zwischen Festzelt, Essenmeile und Kinderkarussell.

Zum ersten Mal ließ das Werk seine kontinuierliche Produktion für so ein Fest ruhen, öffnete viele Betriebe zum erklärten Rundgang und tischte gratis Speis und Trank auf. Umsichtig leiteten Ordner die ankommenden Gäste auf jeweils freie Parkplätze, und Werksmaskottchen Fjordy begrüßte lebensgroß vor allem die vielen Kinder.

Zehn Limousinen auf einer Walze

Punkt 10 öffnete das Werk Grevenbroich die Türen für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Familienangehörige sowie zahlreiche Ehemalige. Wer die sieben zum Besuch vorbereiteten großen Betriebsgebäude abwandern und die Produktionsabläufe erkunden wollte, war rund zwei Stunden unterwegs zwischen Bandlackierung und Druckplattenzentrum, Instandhaltung und Ausbildung. Jeder weiß nun, wie dünn 6 Mikrometer sich anfühlen und wie teuer – etwa ein VW Golf! – die Aluminiumrolle auf der Walze ist und wie schwer - so viel wie zehn Limousinen!

Umso mehr genossen es viele, sich dann im Festzelt bei Kaffee, Kuchen und  erstklassiger Live-Musik auszuruhen oder mit der Bimmelbahn einmal durch den verwinkelten, ursprünglichen Hauptbetrieb zu  fahren. Ständig lockte aber der Duft von drei ganzen Ochsen am Spieß und anderen Leckereien die Gäste zur Essmeile unter das neue Vordach der Lkw-Ladezone.

"Opa Arbeit schön!"

Feuerwehrübungen und ein Foto-Shooting von Kindern in Sicherheitskleidung, Hüpfburg und Kinderschminken sowie ein Parcours mit Mini-Gabelstaplern rundeten das Programm ab. Die schönste Belohnung nach Monaten emsiger Vorbereitung ernteten die engagierten Walzwerker aber von ihren Kindern, die am Montag gleich wieder mit zur Hydro wollten - so wie Betriebsrat Frank Heins zweijähriger Enkel: „Opa Arbeit schön!“

Werkleiter Dr. Stefan Kästner und sein Organisationsteam zogen eine rundum positive Bilanz. „Das war ein tolles Fest, wir haben gemeinsam regelrecht Kraft geschöpft.“ Im Alltag fehle oft die Gelegenheit, zusammen durchzuatmen und ein Gefühl zu spüren, das am Samstag aus glänzenden Augen, lebhaften Erklärungen und freudigem Feiern herüber kam: den Stolz der Grevenbroicher Walzwerker auf ihren starken Arbeitsplatz.