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Hydro in neuem Forschungscluster AMAP

Hydro und weitere neun Industrieunternehmen haben mit vier Instituten der RWTH Aachen das Open-Innovation-Forschungscluster „Advanced Metals and Processes“ (AMAP) gebildet. Die Kooperation konzentriert sich zunächst hauptsächlich auf Aluminium-Werkstoffe.

Vor drei Jahren stieß Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Leiter des Hydro-Zentrums für Forschung & Entwicklung in Bonn, das Vorhaben an. „Open Innovation wird sich für uns auszahlen. Denn durch den gemeinsamen Austausch von Ideen und die direkte Vernetzung von Industrie und Wissenschaft an einem Ort steigern wir die Kreativität und Effektivität dabei, neue Lösungen zu entdecken und zur Marktreife zu entwickeln“, sagt Schneider.

Aus dem guten Echo von damals wurde in den vergangenen zwei Jahren eine konkrete Institution: das Open-Innovation-Forschungscluster „Advanced Metals and Processes“, kurz AMAP. Und Schneider hat die Aufgabe übernommen, dem Beirat vorzustehen.

Ziel des Forschungsclusters ist die Forschung, Entwicklung sowie Aus- und Weiterbildung auf den Gebieten der Metallerzeugung, der Weiterverarbeitung von Metallen und der Herstellung von Produkten aus Metallen und metallischen Werkstoffen. Das Cluster verfolgt den evolutionären Gedanken einer gemeinsamen Forschung an einem Ort, industrie- und institutsübergreifend. Diesen Ansatz wird AMAP am Standort Aachen umsetzen.

Auf Industrieseite engagieren sich als Initiatoren neben der Hydro auch die Unternehmen Aleris, Ford, Magma, Mubea, Nemak, Novelis, Simufact, SMS-Group und Trimet.

Initiatoren des Projekts sind auf der Seite der RWTH Aachen:
• das Institut für Metallurgische Prozesstechnik und Metallrecycling mit Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dr.h.c. Bernd Friedrich,
• das Gießerei-Institut mit Univ.- Prof. Dr.-Ing. Andreas Bührig-Polaczek,
• das Institut für Bildsame Formgebung mit Univ.-Prof. Dr.-Ing. Gerhard Hirt,
• das Institut für Metallkunde und Metallphysik mit Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Dr. h. c. Günter Gottstein.


Weitere sechs RWTH-Institute des Aluminium Engineering Centers AEC e.V. sind zudem indirekt beteiligt.

Nach Ausarbeitung und Unterzeichnung der Kooperationsverträge gab am 3. September die erste Beiratssitzung den operativen Startschuss für das Forschungscluster AMAP. Während Wolfgang Schneider den Beiratsvorsitz übernimmt, erfüllt Prof. Bernd Friedrich die Sprecherfunktion gegenüber dem RWTH-CAMPUS-Projekt. Die Geschäftsführung übernehmen Dr. Rolf Weber als technischer sowie Dr. Peter von den Brincken als kaufmännischer Geschäftsführer.

Die Forschungsschwerpunkte und –ziele sind definiert. Die Projektarbeit startet mit fünf gemeinsamen Projekten zu den Themen Walzen, Schmieden, Gießen, Reinheitsgrad und Recycling. Insgesamt werden in diesen Projekten zu Beginn rund 30 Ingenieurinnen/Ingenieure und Wissenschaftler/-innen aus den Gründungsunternehmen und -instituten arbeiten. AMAP ist daran interessiert, die Forschungsthemen zu erweitern und weitere Partner aufzunehmen.

Es ist beabsichtigt, nach einer erfolgreichen Startphase AMAP in das CAMPUS-Projekt der RWTH Aachen zu integrieren
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