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Hydro-Manager Schneider leitet die TMS

Wolfgang Schneider, Leiter des Zentrums für Aluminium-Forschung und Entwicklung der Hydro in Bonn, wird 56. Präsident der TMS - The Minerals, Metals and Materials Society.

Die TMS ist die weltführende Vereinigung von Experten in Mineral- und Erzbergbau, Metallkunde und Materialwissenschaft. Sie ernennt Schneider auf ihrer Jahreskonferenz in Orlando, Florida, vom 11. bis 15. März.

Schneider gehört der Gesellschaft seit 18 Jahren an und amtiert zurzeit als Vizepräsident. “Ich fühle mich geehrt, der TMS in dieser Position als ein internationales Mitglied zu dienen“, sagte Schneider, der der erste nicht-amerikanische Präsident in der Geschichte der TMS wird.

Wolfgang Schneider (60) wirkt seit vielen Jahren ununterbrochen auch als Professor für Metallurgie an der Technischen Hochschule Berlin. Dort hatte er seinerzeit den Abschluss als Diplomingenieur erworben und danach in Metallurgie promoviert. In seiner wissenschaftlichen Laufbahn hat er mehr als 140 Fachartikel veröffentlicht und hält als Erfinder neun Patente.

„Wir sind sehr erfreut, dass Wolfgang Schneider als erster Nicht-Amerikaner nun die Geschicke dieser herausragenden Institution in der Metallkunde lenkt“, sagt Hydro-Konzernchef Svein Richard Brandtzæg. „Als Leiter unser wesentlichen F&E in Deutschland und durch seine Mitarbeit in vielen übergreifenden Projekten war und ist er ein wichtiger Aktivposten darin, die Aluminiumforschung und -entwicklung und Innovation in der Hydro voranzubringen. Mit seinen regelmäßigen Vorlesungen an mehreren Universitäten hilft uns Schneider überdies, neue, junge Talente für die Hydro und ihre künftigen Innovationen zu entdecken und zu gewinnen.“ 

In der TMS hat Schneider bereits viele Funktionen übernommen und diente auch im Präsidium, etwa als Leiter der Leichtmetall-Division von 2007 bis 2010 und 2003-2006 im Bereich Mitgliederentwicklung. Seit 1997 hat er in vielen weiteren Funktionen der TMS gedient. Dazu zählen: Fachvorsitz im Gießerei-Technologie-Symposium, Vorsitz im Aluminiumkomitee, Mitglied im Strategischen Beirat und im Nominierungsausschuss. 

Mehrmals wurde Schneider für seine Beiträge zur Forschung von der TMS ausgezeichnet, unter anderem mit dem Light Metals Award 1990 und 1995.

Schneider wirkte auch in einer Reihe weiterer Vereinigungen mit, zum Beispiel in der Deutschen Gesellschaft für Materialwissenschaft (DGM) und dem Verein Deutscher Giessereifachleute VDG.

Seinen Antritt als TMS-Präsident hat Wolfgang Schneider beim Bankett der jährlichen TMS-AIME-Preisverleihungen am Dienstag, 13. März 2012.

Über die TMS

TMS, The Minerals, Metals & Materials Society, deckt aus ihren Wurzeln in den USA die internationale Gemeinschaft der Metallurgen in ihrer gesamten Bandbreite ab, vom Bergbau über die Primärerzeugung bis hin zu fortschrittlichsten Materialanwendungen. Sie vereint Ingenieure und Forscher, Lehrer und Manager sowie Studenten aus mehr als 70 Ländern auf allen Erdteilen.