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AMAP-Cluster forscht gemeinsam

Mit starker Beteiligung der Hydro wurde in Aachen die Gründung des Forschungs-Clusters „Advanced Metals and Processes“ (AMAP) GmbH und das zehnjährige Bestehen des „aluminium engineering center“ (aec) e.V. gefeiert.

Hydro ist eine der elf Industriefirmen, die zusammen mit vier Instituten der RWTH Aachen bei AMAP nach dem „Open Innovation-Prinzip“ an Nichteisen-Metallwerkstoffen eng zusammen forschen.

Hydro-Konzernvorstand Oliver Bell grüßte alle Beteiligten in seiner Funktion als Vorsitzender der WirtschaftsVereinigung Metalle und betonte: „Es ist der nach wie vor starke industrielle Sektor hierzulande, der Arbeitsplätze sichert und unseren Wohlstand auch in Zukunft garantiert. Aber all dies basiert darauf, dass wir im Wettlauf um bessere Lösungen nicht nachlassen, sondern unseren bisherigen Innovationsvorsprung halten. Einzelnen Unternehmen kann dies nicht gelingen.  Wir müssen, weit mehr als früher, gemeinsam forschen und dazu gemeinsame Infrastrukturen für Innovation aufbauen. Hierfür möge das AMAP-Cluster sich zu einem leuchtenden Beispiel entwickeln: kosteneffizient und kreativ, synergetisch und orientiert darauf, die Probleme unserer Gesellschaft, und das heißt: unserer Kunden zu lösen.“

Gern habe sich die Hydro dem AMAP-Cluster als ein wesentlicher Motor verschrieben, sagte bell weiter. Prof.Dr. Wolfgang Schneider, Leiter F&E von Rolled Products in Bonn, fungiert als Beiratsvorsitzender für AMAP, und mehrere Hydro-Mitarbeiter forschen im Aachener Cluster in definierten Projekten.

AMAP verfolgt das Ziel, Forschung, Entwicklung sowie Aus- und Weiterbildung auf den Gebieten der Nichteisen-Metallerzeugung, der Weiterverarbeitung bis hin zur Herstellung von Produkten sowie des Recycling als enge Kooperation zwischen Industrie und Hochschulinstituten voranzutreiben. Aufgrund des erfolgreichen Starts von AMAP hat seit der Gründung im Jahr 2012 sowohl die Zahl der gemeinsamen Projekte als auch die der kooperierenden Industrie-Unternehmen und Institute stetig zugenommen.

Durch den Zusammenschluss der Aluminium produzierenden wie auch verarbeitenden Institute bieten AMAP und aec eine breit gefächerte Kompetenz in den Material-wissenschaften. Die Einsatzbereiche sind dabei vielfältig, sie beziehen sich vorrangig auf die Fahrzeug- und Luftfahrttechnik, das Baumaterial- und Verpackungswesen.