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Grundschüler erleben Chemie dank Hydro

Als „extrem erfolgreich" lobte Schulleiterin Maritta Pick-Hildebrandt die Kooperation ihrer Grundschule St. Josef mit der Hydro. Gestern stellte sie ein weiteres Kapitel vor: Chemieexperimente mit den ´TuWas!´-Kästen.

Emsig und zugleich vorsichtig gehen die Kinder der Klasse 4c der Städtischen Katholischen Grundschule St. Josef in Grevenbroich zu Werke: Mit Hilfe von Essig untersuchen sie, ob es sich bei den unbekannten Substanzen, die sich vor ihnen auf dem Tisch befinden, um Zucker, Stärke, Natron, Alaun oder um Talkum handelt. Möglich wurde diese naturwissenschaftliche Unterrichtsreihe im Rahmen von 'TuWaS!', ein Projekt zur Förderung von Technik und Naturwissenschaften an Schulen - an der Städtischen Katholischen Grundschule St. Josef in Grevenbroich unterstützt durch die Hydro.

„Wir möchten Kinder frühzeitig und gezielt an technische und naturwissenschaftliche Themen heranführen. Nur so kann es uns gelingen, sie für technische Ausbildungsberufe zu begeistern und als spätere Fachkräfte zu gewinnen", begründet Dr. Stefan Kästner, Werkleiter der Hydro in Grevenbroich, das Engagement.

'TuWaS!' weckt bereits im Grundschulalter die Begeisterung für Technik und Naturwissenschaften. Insgesamt sechs unterschiedliche Experimentiereinheiten führen Kinder an unterschiedliche naturwissenschaftliche Fragestellungen heran, bieten Material für eine Vielzahl an Experimenten und vermitteln das nötige Wissen. Die IHK Köln und die IHK Bonn/Rhein-Sieg unterstützen in Kooperation mit der Freien Universität Berlin das Projekt 'TuWaS!'. Denn Schüler, die bereits im Grundschulalter Interesse für diese Themen entwickeln, sind später offener für technisch geprägte Ausbildungsberufe oder ingenieurwissenschaftliche Studiengänge.

„Auch wenn wir erst langfristig feststellen können, ob die Kooperation mit einer Grundschule Auswirkungen auf die Bewerbungen für unsere technischen Ausbildungsberufe haben wird, so ist es bereits jetzt beeindruckend zu sehen, wie durch die Nähe zur Praxis das Technikinteresse der Kinder geweckt wird - was uns auch die Eltern bestätigen", sagte Manfred Geißen, Ausbildungsleiter bei der Hydro.

Lob für Ausbildungsleiter Geißen

Ihm dankte Schulleiterin Maritta Pick-Hildebrandt ganz besonders für sein sehr kreatives Engagement für die Schulkinder: „Für unsere Schülerinnen und Schüler wie auch für die Lehrkräfte bedeutet die Kooperation mit Hydro eine enorme Bereicherung. Wir können nicht nur die 'TuWaS!'-Experimentiereinheiten nutzen, sondern erhalten auch Einblicke in die Berufswelt der Produktion in Grevenbroich. Das ist erlebte und spannende Technik zugleich, die im Werk beginnt und in verschiedenen Unterrichtsreihen fortgesetzt wird."

Um 'TuWaS!' kostenfrei an den Grundschulen anbieten zu können, bedarf es der finanziellen Unterstützung durch Unternehmen oder andere wirtschaftsnahe Sponsoren – wie Hydro. Sylvia Hüls, Koordinatorin 'TuWaS!' bei der IHK Köln, würdigt daher das besondere Engagement des Unternehmens: „Hydro liefert ein Beispiel für die eindrucksvolle und gelungene Kooperation zwischen einer Grundschule und einem Industrieunternehmen. Hier geht es nicht nur um die finanzielle Unterstützung, sondern auch um konkrete Inhalte: Technische und naturwissenschaftliche Themen sowohl in der Schule als auch vor Ort im Werk."

Für die Organisation von 'TuWaS!' verantwortlich sind die IHK Köln und die IHK Bonn/Rhein-Sieg. Die Schulen können zwischen Laborkisten zu verschiedenen Themengebieten wählen, wie 'Elektrische Stromkreise', 'Chemische Tests' oder 'Festkörper und Flüssigkeiten'. Die beteiligten Lehrerinnen und Lehrer erhalten eine spezielle Fortbildung.

Und die Kooperation mit der Grundschule St. Josef? Die führt die Hydro mit weiteren Aktionen fort.