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Alufolie um den Schokohasen: Schutz ohne Last

Seit einiger Zeit sind sie wieder in jedem Supermarkt präsent: Osterhasen aus Schokolade mit einem „Fell“ aus bunter Alufolie. Ein genauer Blick auf die Umweltbewertung zeigt: kein Problem, der Hase muss nicht nackt in den Supermarkt.

Alufolie wird von vielen Verbrauchern meist aus einem gewissen Halbwissen heraus sehr kritisch betrachtet: Jeder hat bestimmt in privaten Diskussionen schon einmal von einer angeblichen Umweltschädlichkeit gehört.

Das soll Anlass sein, wieder einmal genauer hinzusehen:

Betrachten wir als Beispiel einen Schokoladenhasen von 100 g aus ganz normaler Vollmilchschokolade. Bei der Herstellung der Schokolade treten nicht immer ganz vermeidbare Umweltbelastungen auf, z.B. werden 360 g CO2 frei.

Aber wie steht im Vergleich die Aluminiumfolie um die Schokolade herum da?

Für einen solchen 100g schweren Hasen braucht man etwa 20 cm x 20 cm sehr dünne Alufolie. Das ist gerade einmal 1 g Folie. Oder anders ausgedrückt, ein einziges großes Coil Folie reicht aus für je einen Schokohasen für alle Schulkinder in ganz Deutschland.

Was bedeutet das für die Umwelt?

Wenn man das Alurecycling über die Gelbe Tonne berücksichtigt, dann stellt man fest, dass bei unserem Hasen die Verpackung gerade einmal 1% der Klimawirkung ausmacht. Das gilt übrigens auch für jede andere Schokoladenverpackung.

Fazit: Der Hase bringt Freude ohne schlechtes Gewissen.

Ganz nebenbei ist Alufolie der beste Schutz für empfindliche Lebensmittel, wozu auch Schokolade gehört. Nicht ausgepackt hält sich der Osterhase so ganz sicher auch bis Weihnachten.