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Jürgen Hirsch erster „DGM-Pionier“

Zum ersten Mal hat die Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) einen Forscher als „DGM-Pionier“ geehrt. Die besondere Auszeichung erhielt Prof. Jürgen Hirsch vom Forschungs- und Entwicklungszentrum der Hydro in Bonn.

Die Verleihung erfolgte auf der DGM-Hauptversammlung am 22. September in Darmstadt. Mit dem neu eingeführten Preis „DGM-Pionier“ ehrt die DGM großes ehrenamtliches Engagement für das Fachgebiet. Jürgen Hirsch von Hydro Aluminium Rolled Products ist der erste, dem dieser Preis verliehen wird.

Hirsch, seit 2001 auch apl. Professor für Metallurgie an der RWTH Aachen, ist als Senior Scientist im F&E-Zentrum Bonn von Rolled Products seit Jahren damit betraut, für die Hydro enge Kontakte mit Wissenschaftsverbänden, dem wissenschaftlichen Nachwuchs und mit Gremien der Wissenschaftsförderung zu entwickeln und zu pflegen.

Hirsch engagiert sich seit Jahren in verschiedenen Gremien der DGM und für die Materialkunde. Er  hat Tagungen und Seminare organisiert, die Programme vieler Konferenzen mit gestaltet und den umworbenen Fachkongress ICAA 2008 nach Deutschland geholt und geleitet. Sein Wirken als Wissenschaftler, auch in internationalen Projekten, wurde mehrfach ausgezeichnet. Jürgen Hirsch erhielt unter anderem die Tammann-Münze 2007 der DGM, den Preis der Europäischen Kommission für Lebenslanges Lernen (in Anerkennung des Lernprogramms AluMatter), den InnoMateria-Award und zweifach den Friedrich-Wilhelm-Gedächtnis-Preis der RWTH Aachen.

Die DGM ehrt Jürgen Hirsch, ihr Mitglied seit 1975, als „einen wahren Vorreiter der wissenschaftlichen Vernetzung und der modernen Kooperation von akademischer und industrieller Forschung“, sagte der Laudator bei der Preisverleihung, Prof. Günter Gottstein von der RWTH Aachen.

Über die neue Ehrung sagt Hirsch: „Dieser Dank der DGM gilt zugleich der Hydro, die den Transfer zwischen Forschung, Industrie und Markt stärker fördert als viele andere Unternehmen in unserer Industrie. Damit sichern wir unseren Platz in der Branche und sind ein Motor für weiteren Fortschritt. Diesen Zielen diene ich seit langem gern und freue mich, dass sie Früchte tragen.“