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Hydro schafft zusätzliche Ausbildungsplätze für Flüchtlinge

Angesichts einer wachsenden Zahl von Flüchtlingen und Bestrebungen der deutschen Regierung und Industrie, diese auch in Erwerbstätigkeit zu bringen, schafft der Aluminiumkonzern Hydro in seinen deutschen Werken zusätzliche Ausbildungsplätze für Flüchtlinge.

Kurzfristig werden dafür acht zusätzliche Stellen in Grevenbroich, Neuss und Hamburg geschaffen. „Wir leisten unseren Beitrag, um Flüchtlingen, die aus großer Not nach Deutschland gekommen sind, eine berufliche Perspektive in unserer Industrie zu eröffnen“, sagt Personalleiter Joachim Deppe.

Das Hydro-Walzwerk Hamburg hatte im Juli und August schon einen Praktikanten aus Syrien beschäftigt. Dieser Flüchtling ist studierter Elektrotechnikingenieur; es brauchte viele Gespräche und Formulare, um die notwendigen Genehmigungen für sein Praktikum zusammenzubekommen.

Hydro wird die Aktion so schnell wie möglich in enger Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden, Industriekammern und Arbeitgebervereinigungen voranbringen. Deppe: „Wir sind bereit, kurzfristig die ersten Menschen bei uns einstellen zu können, sobald die ausstehenden praktischen Regularien mit den Behörden geklärt sind.“