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Offene Türen für Frauen in den Hydro-Werken

Die deutsche Industrie ist allgemein von Männern geprägt. Das Hydro-Walzwerk in Grevenbroich hat mehrere Programme eingeführt, um den Frauenanteil in der Industrie zu erhöhen.

Die Hydro-Gemeinschaft repräsentiert eine große Vielfalt an Ausbildung, Erfahrung, Geschlecht, Alter und kulturellem Hintergrund. Vielfalt ist eine bedeutende Ressource –  nicht zuletzt weil sie Innovationen fördert.

2014 waren 13,5 Prozent der Azubis in Grevenbroich Frauen. Ab 1. Februar 2016 werden es 15,5 Prozent sein.

Eine der Mitarbeiterinnen, Lena Krause, hat Ihre Lehrzeit vor zweieinhalb Jahren abgeschlossen, und sie beschreibt ihre Erfahrungen als Frau im Werk ausschließlich mit positiven Worten.

”Natürlich ist es am Anfang ein bisschen ungewohnt, in einem von Männern dominierten Milieu zu arbeiten, aber ich habe nur gute Erfahrungen. Um in der Industrie zu arbeiten, wie ich es tue, ist physische Stärke nicht so wichtig, wie viele glauben. Man braucht Kompetenz, Kenntnisse und eine rasche Auffassungsgabe. Hier im Werk haben wir alles, was man zu einer guten Ausbildung von Lehrlingen braucht”, sagt Lena Krause.

Hydro hat mehrere Ausbildungsprogramme erstellt, die auf die Rekrutierung von Frauen ausgerichtet sind. Im März/April 2015 wurde ein neues Projekt lanciert, bei dem 15 bis 16 Jahre alte Mädchen eine Mitarbeiterin vier Tage lang an der Arbeit begleiten werden, um einen Einblick in verschiedene technische Fachgebiete zu erhalten.

Die Berufsausbildung in Deutschland wird als „Duales System“ bezeichnet, das heißt, dass die Lehrzeit im Betrieb eine zentrale Komponente des Ausbildungssystems ist. Kurz gesagt eignet sich der Azubi Erfahrungen und Kenntnisse durch „learning by doing“ an.