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Auszubildende helfen in Sozialprojekten

In Kooperation mit den Caritas-Sozialdiensten hat das Rheinwerk Neuss seine Auszubildenden in verschiedenen Projekten mithelfen lassen.

Sie bauten Infostände, bedienten im Café, mixten alkoholfreie Cocktails, transportierten gespendete Räder, halfen bei Besorgungsgängen, gaben Nachhilfe … doch das Wichtigste: Die jugendlichen, künftigen Maschinenführer, Techniker, Mechaniker und Industriekaufleute aus dem Aluminiumwerk kamen in Kontakt, sprachen und arbeiteten mit Menschen, denen es ganz anders geht als ihnen:

  • Suchtkranke, die sich ihr Leben völlig neu ordnen müssen
  • Langzeitarbeitslose, die keine Perspektive mehr sehen
  • Seelisch Kranke und körperlich Behinderte, für die selbst tägliche Besorgungen ein Riesenproblem darstellen
  • Kinder eingewanderter Eltern, die bei Hausaufgaben und für die Schule kundige Hilfe und praktische Tipps aufsaugen wie ein Schwamm 
  • Mitmenschen, deren schwieriges Lebensumfeld keine guten Aussichten verheißt.

Die Auszubildenden wurden von diesen Begegnungen berührt und bewegt; das klang aus ihren kurzen Vorträgen heraus und war deutlich zu spüren. Es war eine Erfahrung, von der sie lange zehren können – und eine praktische Hilfe, für deren Leistung sich die Betreuer der einzelnen Caritas-Projekte und der Leiter der Caritas-Sozialdienste Dirk Jünger herzlich bedankten.

Ebenso dankte Werkleiter Jan Peterlic den Auszubildenden dafür, dass und wie sie sich auf diese besondere Aktion eingelassen hatten; der Caritas für die gute Partnerschaft; und Ausbildungsleiter Christoph Glasmacher und Sozialberater Reinhard Döring dafür, dass sie dieses Konzept erdacht und verwirklicht hatten.

Peterlic machte klar, dass es bei sozialem Engagement nicht um eine Nebensache gehe. Den Kern unseres Unternehmens beschreibe der Hydro Way; er definiert als eines unserer Talente: „Kommerzielle Interessen und unsere soziale Verantwortung gehen Hand in Hand.“

Integration durch Hausaufgabenhilfe

... Ob Katholik, Muslim oder Buddhist,
hier zählt nur, wer du bist.
Akzeptanz und ein friedliches Miteinander,
als Nachbarn gern auch nebeneinander.

Aus einem Gedicht, das Auszubildende Jessica Krutzek mit ihrem Hausaufgabenhilfeschüler Mohamed geschrieben hat