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Umwelt

Unser Umweltziel besteht darin, unseren Fußabdruck zu minimieren, indem wir unsere Auswirkungen auf die Biodiversität proaktiv steuern und ein effizientes Ressourcen- und Abfallmanagement entlang der Wertschöpfungskette fördern.

hands protecting a seedling

Alle Standorte von Hydro befolgen unsere eigenen internen Richtlinien und Verfahren in Bezug auf das Umweltmanagement, unterstützt durch umfassende Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltmanagementsysteme (HSE), Auditprogramme, Schulungen und Sensibilisierungsinitiativen. Darüber hinaus ist die große Mehrheit unserer Standorte nach ISO 14001 zertifiziert und viele haben die Zertifizierung nach den ASI-Standards für Performance und Cahin of Custody erhalten.

Die Umweltstrategie 2030 von Hydro unterstreicht unsere Bemühungen zur Verbesserung einer Reihe wichtiger Herausforderungen, die in der Aluminiumindustrie bestehen.

Biodiversität

Als Folge von Landnutzungsänderungen und der Freisetzung schädlicher Emissionen in Luft, Land und Wasser können entlang der gesamten Aluminium-Wertschöpfungskette Auswirkungen auf die Biodiversität auftreten. Es liegt in der Verantwortung von Hydro, diese potenziellen Auswirkungen zu erkennen, zu mindern und sicherzustellen, dass die Umwelt nicht nachhaltig geschädigt wird.

Den größten Einfluss auf die Biodiversität haben wir in unserer Mine in Paragominas im Bundesstaat Pará in Nordbrasilien, wo der Wald für den Bauxitabbau gerodet wird. Derzeit wird ein Rehabilitationsprogramm durchgeführt, um die lokale Flora und Fauna zu überwachen und die verminten Gebiete nach Ende der Nutzung schrittweise zu rehabilitieren. Das Rehabilitationsprogramm wird durch Forschungen zur Biodiversität unterstützt, die von einem Konsortium lokaler brasilianischer Universitäten in Zusammenarbeit mit der Universität Oslo und Hydro durchgeführt werden.

Ziele:

Eine 1:1-Rehabilitierung verfügbarer verminter Gebiete innerhalb von zwei hydrologischen Jahreszeiten nach Beendigung des Betriebs.

Wasser

Wasser ist eine natürliche Ressource von entscheidender Bedeutung für den Planeten und für die gesamte Wertschöpfungskette von Hydro, vom Bauxitabbau und der Aluminiumoxidraffination in Brasilien über die Verhüttung und Energieerzeugung in Norwegen bis hin zu den nachgelagerten Prozessen in Europa, den USA und darüber hinaus.

Derzeit sind unsere Süßwasserentnahmen in wasserarmen Gebieten sehr gering (<1 % der gesamten Süßwasserentnahme von Hydro im Jahr 2020). Bei Hydro fördern wir ein verantwortungsvolles Wassermanagement in unseren Betrieben und fordern eine angemessene Behandlung von Wassereinleitungen, um Schäden für die Umwelt zu vermeiden. Die Wasserqualität wird weiterhin ein Schwerpunkt für Hydro sein und wir streben an, einen Water-Stewardship-Ansatz bei unserem Management von Wasserressourcen zu entwickeln.

Abfall

Abfall ist ein Nebenprodukt des Aluminiumherstellungsprozesses und fällt auf allen Stufen der Wertschöpfungskette an. Unser Abfallmanagementansatz basiert auf der Minderungshierarchie: Wege zu finden, um Abfälle zu vermeiden, zu minimieren und zu recyceln, anstatt sie auf Deponien zu lagern. Im Jahr 2020 hat Hydro 32% seiner gefährlichen Abfälle und 60% seiner ungefährlichen Abfälle recycelt, ausgenommen die interne Lagerung von Abraum und Bauxitrückständen.

Ein wesentlicher Beitrag zur gesamten Abfallproduktion von Hydro steht in Zusammenhang mit unseren Bergbau- und Raffineriebetrieben. Der abgebaute Bauxit muss vor der Weiterverarbeitung gewaschen werden, wodurch Abraum entsteht, der in speziellen Abraumdämmen in unserem Bergbaubetrieb gelagert wird. Bauxitrückstände sind ein Nebenprodukt des Aluminiumoxid-Raffinierungsprozesses. Diese werden gewaschen, entwässert und in speziellen Lagerbereichen für Bauxitrückstände gelagert.

Die Produktion und Entsorgung von gefährlichen Altmetallabfällen (SPL) ist eine Herausforderung für Primäraluminiumhersteller in unserer gesamten Branche. Bei Hydro versuchen wir, so viel wie möglich von diesem SPL zu recyceln und den Rest auf sichere und sichere Weise verantwortungsvoll zu deponieren.

Ziele:

  • Die Tailings Dry Backfill-Methodik in unseren Bergbaubetrieben zu implementieren, um den Bedarf an zukünftigen Tailings-Lagereinrichtungen (TSFs) zu eliminieren.
  • Bis 2030 10% der Bauxitrückstände verwerten.
  • Recyceln von 65% der verbrauchten Altmetallabfälle bis 2030

Luftemissionen

Auch Emissionen in die Luft sind ein Nebenprodukt des Aluminiumherstellungsprozesses und entstehen auf allen Stufen der Wertschöpfungskette. Zu den wichtigsten Luftemissionen unserer Geschäftstätigkeit gehören Fluoride, Schwefeldioxid, Stickoxide, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe und Feinstaub. Emissionen in die äußere Umgebung werden durch Behandlung der Abgase vor ihrer Freisetzung in die Umwelt minimiert.

Ziele:

50% Reduzierung der Nicht-THG-Emissionen (d.h. SO2, NOx und Feinstaub) bis 2030 gegenüber einem Ausgangswert von 2017.

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