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Geschichte des Unternehmens

Die Geschichte von Hydro ist eine Reise der Evolution, die sich über mehr als ein Jahrhundert, viele Industrien und mehrere Kontinente erstreckt.

Birkeland observing an arc light

Dabei sind drei Merkmale gleich geblieben: der Geist des Unternehmertums, das Engagement für Innovation und die sorgfältige Pflege eines Wertesystems. Diese Eigenschaften haben das Unternehmen geschaffen, das Hydro heute ist.

Anfänge

Die Reise begann 1903, als zwei Norweger, der Unternehmer Sam Eyde und der Professor und Erfinder Kristian Birkeland, eine Methode zur Nutzung von Elektrizität zur Abscheidung von Stickstoff aus der Atmosphäre entwickelten.

Dies war Teil einer industriellen Revolution, die ironischerweise das globale Bevölkerungswachstum stimuliert hatte, aber noch kein adäquates industrielles Landwirtschaftssystem geschaffen hatte. Durch die Nutzung des enormen Potenzials Norwegens für Wasserkraft konnten relativ einfach und kostengünstig stickstoffbasierte Industriedünger hergestellt werden.

Industrieller Riese

Als Hydro 1905 gegründet wurde, hatte Norwegen gerade seine Souveränität gewonnen, gehörte aber dennoch zu den ärmsten Ländern Europas.

Das Aktienkapital von Hydro bestand zum größten Teil aus französischem, teilweise aus schwedischem und nur zu einem geringen Teil aus norwegischem Kapital. Der schwedische Industrielle und Bankier Marcus Wallenberg wurde der erste Verwaltungsratsvorsitzende des Unternehmens, eine Position, die er 37 Jahre lang innehatte. Hydro wurde schnell zu einem der ersten norwegischen Industriegiganten.

In den ersten Jahren konzentrierten sich die industriellen Aktivitäten von Hydro sowie die Stromerzeugung in Telemark. Aber der Erste Weltkrieg, Handelsbarrieren und die schwache Marktlage stellten neue Herausforderungen dar. Mitte der 1920er Jahre war es für Hydro auch notwendig, die ursprüngliche - aber nicht mehr wettbewerbsfähige - firmeneigene Technologie durch externe Technologie ersetzen zu lassen, um das Schlüsselprodukt des Unternehmens, Ammonium, herzustellen. Die Zeiten der Depression in den 1930er Jahren waren für Hydro ebenso turbulent.

Herausforderungen in Kriegszeiten

Der Zweite Weltkrieg brachte neue Herausforderungen für Hydro, da Norwegen von Deutschland besetzt wurde und viele Hydro-Anlagen durch die Angriffe der Alliierten beschädigt wurden. Die berühmteste davon war die Sabotagemission in der Telemark im Jahr 1943, bei der eine von Deutschland betriebene "Schwerwasser"-Anlage im Hydro-Werk in Rjukan geschlossen wurde.

Wachstum nach dem Krieg

Nach dem Krieg war Hydro wieder frei und machte sich auf den Weg zu einem aggressiven Wiederaufbauprogramm. Das Unternehmen entwickelte sich zu einem modernen Industriekonglomerat der Nachkriegszeit mit neuen Geschäften in den Bereichen Kunststoff, Erdöl und Leichtmetall. In den 1970er Jahren begann Hydro, international zu expandieren.

In den 1980er und 1990er Jahren baute Hydro seine Erdöl- und Aluminiumaktivitäten weiter aus. Im Jahr 2004 wurde das Düngemittel- und Industriegasgeschäft als unabhängiges Unternehmen Yara International gegründet.

Mutige Schritte

Weitere Veränderungen standen noch aus. Der Kreis schloss sich 2007, als Hydro einen der kühnsten Schritte in seinem Umstrukturierungsprozess unternahm und seine Öl- und Gasaktivitäten mit Statoil zusammenlegte.

Was blieb, war die neue Hydro: ein globales, integriertes Aluminiumunternehmen.

President and CEO

1905–1917  - Sam Eyde
1918–1926  - Harald Bjerke
1926–1941  Axel Aubert
1941–1956  Bjarne Eriksen
1956–1967  Rolf Østbye
1967–1977  Johan B. Holte
1977–1984  Odd Narud
1984–1991  Torvild Aakvaag
1991–2001  Egil Myklebust
2001–2009  Eivind Reiten
2009–2019  Svein Richard Brandtzæg
2019–          Hilde Merete Aasheim

Chair of the Board of Directors

1905–1942 Marcus Wallenberg
1942–1943 Axel Aubert
1943–1957 Jens Bache-Wiig
1957–1960 Bjarne Eriksen
1960–1966 Kjell Meinich Olsen
1967–1970 Rolf Østbye
1970–1974 Erik Anker 
1974–1977 Preben Munthe 
1977–1985 Johan B. Holte 
1985–1992 Egil Abrahamsen 
1992–1997 Torvild Aakvaag
1997–2001 Einar Kloster 
2001–2003 Egil Myklebust 
2003–2007 Jan Reinås 
2007–2007 Elisabeth Grieg 
2007-2014 Terje Vareberg
2014-           Dag Mejdell