Skip to content

Hauptpreis: Aluminiumverarbeitung erleben

Leon Andrews, 14 Jahre jung, gewann den Hauptpreis in der britischen „Aluminium Design & Technology Challenge“: einen Besuch im Aluminiumwalzwerk Grevenbroich.

Die Challenge, also: Herausforderung, für Schüler aus ganz Großbritannien war, eine intelligente Lösung aus Aluminium zu finden. Binnen weniger Stunden entwickelte Leon Andrews eine Schutzhülle aus Aluminium für eine Ukulele – dünn und glänzend, leicht und robust, leicht dekoriert mit einer Auswahl von Designs und vor allem am Ende der Nutzungsdauer leicht zu recyceln. Sein Beitrag war einer von mehreren aus der St. Ives-Schule in Cornwall. Leon gewann die Kategorie Verpackung und die Jury erklärte sein Design sogar zum besten aller 32 Finalisten aus insgesamt 286 Beiträgen.

Hydro sponserte Alupro, die die Alu D&T Challenge nun im dritten Jahr organisiert, die Reise zum Walzproduktewerk in Grevenbroich als besonderen Hauptpreis 2016. So nahm Leon seine Lehrerin und seine Mutter mit und folgte Hydro-UK-Vertriebsdirektor Nigel Gibbon und Alupro-Managerin Diana Caldwell – auf eine unvergessliche Reise in das schöne Rheinland.

Die Gruppe begann bei AluNorf, dem weltweit größten Werk zum Walzen und Umschmelzen von Aluminium – und war erstaunt über die Dimensionen der Öfen und Walzgerüste, die 60 cm dicken Barren, die warmgewalzt zu mannshohen Jumbo-Coils von 2-5 mm Dicke werden, Zwischenschritt für Millionen Getränkedosen oder Milliarden von Joghurtdeckeln – alle komplett recycelbar, wieder und wieder.

Im Hydro-Werk Grevenbroich trafen Leon Andrews und seine Gruppe auf Werkleiter Christoph Budde. Der lobte den Alu-Preisträger Leon für seine offene Lernfreude und kreativen Fähigkeiten: „Wir würden uns freuen, so einen smarten Jungen wie dich später hier bei uns wiederzusehen, als einen unserer zukünftigen Ingenieure.“

Der folgende Werkrundgang begann bei der Herstellung von Aluminiumband für Offsetdruckplatten. Leon lernte: Jede dritte Zeitung weltweit entsteht mit Hilfe dieses Materials aus Grevenbroich. Er sah dann Rollen hauchdünner Folie, die Saft- oder H-Milch später für Monate in Verbundkartons frischhalten – und den weit fortgeschrittenen Anlagenbau für die weltweit modernste Linie zur Herstellung von Aluminium-Autokarosserieblech, in einer 200 Meter langen, 26 Meter hohen Produktionshalle. Dort soll die Produktion im Oktober 2016 anlaufen.

Diana Caldwell, AluPro-Managerin für Marketing und Kommunikation, sagte: „Der Wettbewerb bietet Kindern im Alter von 11-14 die Gelegenheit Aluminium besser kennen zu lernen: durch das eigene Gestalten eines Gebäudes, eines Fahrzeugs oder einer Verpackungslösung. Dabei erfahren sie vom unschätzbaren Beitrag dieses erstaunlichen Metalls zu unserem modernen Leben.“

Recommended for you