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Brasilien: Bundesgericht hebt letztes Embargo gegen Deponie auf

Das brasilianische Bundesgericht hob am 26. September endgültig die Produktionseinschränkung gegen Alunortes neue Bauxit-Rückstandsentsorgung (DRS2) im Rahmen eines Strafverfahrens auf. Dies ermöglicht es der Aluminiumoxid-Raffinerie, die Aktivitäten zur Installation und Inbetriebnahme der neuen Deponie DRS2 wieder aufzunehmen. Es beendet eine 19-monatige Zeit der Produktionseinschränkungen, die die Tätigkeiten in der Anlage eingeschränkt haben.

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"Dies ist ein Meilenstein für Alunorte und wird zu unserer Agenda für eine profitablere und nachhaltigere Hydro beitragen", sagt Hilde Merete Aasheim, President und CEO von Hydro.

Die Entscheidung des Bundesgerichts, das DRS2-Embargo im Rahmen der Strafklage aufzuheben, kam nach einer Entscheidung am Freitag, 20. September, das DRS2-Embargo im Rahmen der Zivilklage aufzuheben.

"Wir freuen uns sehr, die Installations- und Inbetriebnahmeaktivitäten in der hochmodernen Bauxit-Rückstandslagerstätte DRS2 wieder aufzunehmen, die die einzige langfristige Lösung für einen nachhaltigen und robusten Betrieb bei Alunorte ist. Das ist eine gute Nachricht für unsere fleißigen Mitarbeiter, für die Kunden und für alle lokalen Anspruchsberechtigten, die zu diesem positiven Ergebnis beigetragen haben", sagt John Thuestad, EVP des Geschäftsbereichs Bauxite & Alumina.

Die Produktionseinschränkungen haben Alunorte daran gehindert, den ursprünglich geplanten Übergang von der alten Bauxit-Rückstandsdeponie (DRS1) zur neuen Deponie (DRS2) in Kombination mit der Pressfiltertechnik zu verfolgen. Der Pressfilter ist die modernste und nachhaltigste Technologie, die weltweit zur Ablagerung von Bauxitrückständen verfügbar ist.

Der Bau von DRS2 begann 2014. Die Pressfilter erzeugen einen Rückstand mit 78 % Feststoffgehalt. Dies ermöglicht das Stapeln durch Verdichtung, was die Sicherheit von DRS2 erhöht und auch die Entsorgungsfläche deutlich reduziert.

Interne und externe Überprüfungen, einschließlich Inspektionen durch Behörden, bestätigten, dass es keinen Überlauf von Bauxitrückstände bei Alunorte im Zuge der Regenfälle vom Februar 2018 gab.

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