Die Aluminium-Schwestern vom Rheinwerk

Sie sind Schwestern. Sie müssen beide schon ganz gut kennen, um zu sehen, wer von ihnen Julia und wer Lisa ist. Beide arbeiten bei Hydro, beide produzieren Aluminium. Und beide lieben Tiere - besonders aber das kleine Wesen, das Tag für Tag im Bauch von Lisa heranwächst.

Julia und Lisa

Julia Greiß ist mehr technisch veranlagt als ihre Schwester Lisa Lauda, die sich mehr für kommerzielle Dinge interessiert. Der Unterschied war bereits in ihrer Kindheit erkennbar, als Julia am liebsten Glühbirnen auswechselte und handwerklich tätig war, während Lisa lieber "Büro" spielte. Tatsächlich ergänzen sie sich in mehreren Bereichen, so wie gute Kollegen das auch tun sollten.

Kein Wunder, dass Julia heute im Leitstand der Gießerei arbeitet, nachdem sie einige Jahre Produktionsmitarbeiterin war. Lisa ist im Einkauf tätig, ihr Büro befindet sich im Rheinwerk in Neuss. Hier produzieren die 750 Mitarbeiter jedes Jahr 160.000 Tonnen flüssiges Aluminium und 260.000 Tonnen Walzbarren, die an Weiterverarbeiter geliefert werden. Aluminium trägt dazu bei, Fahrräder und Autos leichter und sicherer, Gebäude energieeffizienter und Getränkedosen und andere Verpackungen leichter und umweltfreundlicher zu machen.

Von Bauxit über Aluminiumoxid bis zu Aluminium

Beide arbeiten in einer langen Wertschöpfungskette, die mit dem Abbau des Rohstoffs Bauxit in Brasilien beginnt. Bauxit wird zu Aluminiumoxid raffiniert, das wiederum wird im Rheinwerk in Neuss zu Aluminium verarbeitet. Lisa sorgt im Einkauf des Rheinwerks dafür, dass alle Einsatzstoffe, die benötigt werden, in der richtigen Qualität und Menge vorhanden sind, damit die Produktion reibungslos läuft.

Am anderen Ende der Produktionskette im Rheinwerk achtet Julia in der Gießerei darauf, dass die Kunden die Qualitätsprodukte erhalten, die sie brauchen.

Hydro auf Jobmesse entdeckt

Julia wurde 2003 bei einer Jobmesse auf Hydro aufmerksam, sie bekam einen Ausbildungsplatz als Industriemechanikerin und wechselte 2006 in die Gießerei. Im Laufe der Jahre sprach sie öfters mit ihrer Schwester über das Unternehmen, und 2011 hat sie ihre Schwester angeworben. 

„Als ich mit meiner Ausbildung fertig war, gab es keine Stelle in meinem Arbeitsgebiet, aber Hydro bot an, uns zu übernehmen, wenn wir in die Produktion gehen. Ich bekam zunächst einen Job als Lagermitarbeiterin - ich bin also eine Büroangestellte mit einer Fahrerlaubnis für Gabelstapler und Kräne“, erzählt Lisa. Nach einer Weile erhielt sie die Möglichkeit in den Einkauf zu wechseln, dafür war sie ja eigentlich ausgebildet. Heute ist sie Sachbearbeiterin im Einkauf, die aber auch falls nötig im Lager aushelfen kann, was ab und zu vorkommt.

Zusammenarbeit und Karrierechancen

Ihre Schwester Julia war sieben Jahre lang Produktionsmitarbeiterin in der Gießerei. Dort lernte sie den Betrieb und die Prozesse kennen und machte auch Verbesserungsvorschläge. Ihre Initiativen wurden positiv aufgenommen. Nach einiger Zeit wurde sie befördert und arbeitet seither im Leitstand der Gießerei. Dort ist sie für die Produktionsplanung verantwortlich.

Die Schwestern finden, dass ihre Jobs Zusammenarbeit, Engagement, gute Arbeitsmoral und einen hohen Fokus auf Arbeitssicherheit erfordern. In der Produktion hat Arbeitssicherheit immer Vorrang, aber sie ist auch für Lisa und ihre Kolleginnen und Kollegen im Einkauf wichtig.

Das Leichtmetall, zu dessen Produktion beide beitragen, wird wahrscheinlich ein wichtiger Teil in deinem nächsten Auto und macht es sicherer und leichter.

Wir sind Aluminium.

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Fotocollage von Hydro-Mitarbeitern


Aktualisiert am: 3. Oktober 2018