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Room record. It's Our F***ing Backyard. Designing Material Futures. Stedelijk Museum Amsterdam. Photo: Gert Jan van Rooij

Nachhaltigkeit und Vielseitigkeit von Aluminium im Städtischen Museum Amsterdam

Während der Ausstellung "It's our F***ing Backyard" wurde die Aufmerksamkeit auf die größte Herausforderung unserer Zeit gelenkt: die Klimakrise. Designer können einen bedeutenden Unterschied machen, indem sie sich auf lokales Wissen stützen und Materialien von Grund auf anders betrachten. Dabei setzen sie auf ein verantwortungsbewusstes, ästhetisches, komfortables und zugängliches Design. Bei dieser Ausstellung, bei der es um verantwortungsvolle Materialien ging, durfte Aluminium natürlich nicht fehlen.

Passend zum Thema entschied sich Hydro für die Verwendung von Aluminiumschrott als Dekor für die Kunstwerke. Dieser aus Aluminiumprofilen gewonnene Schrott wurde zu Blöcken gepresst, die anschließend vollständig geschliffen und poliert wurden. "Wir haben uns bei unserem Entwurf für Schlichtheit entschieden, weil das Material Aluminium bereits so ausdrucksstark und schön ist", sagt Sanne Schuurman, Mitbegründerin des Designlabors Envisions.

Tentoonstelling. Designing Material Futures. Stedelijk Museum Amsterdam.

Das Envisions-Designlabor besteht aus über 20 multidisziplinären Designern, die alle eine Faszination für experimentelle Forschung und den Prozess der Produktentwicklung teilen. Zu ihrer Entscheidung, bei der Gestaltung der Ausstellung mit Hydro zusammenzuarbeiten, sagt Sanne: "Zu Beginn unseres Auswahlprozesses haben wir uns mit der Nachhaltigkeit von Aluminium beschäftigt. Der Prozess hinter dem Material, das Recycling von Aluminium. Der Ansatz für diese Zusammenarbeit war also, dass wir das Material leihen konnten und Hydro es dann wieder zurück in den Kreislauf brachte.“

Envisions ist davon überzeugt, dass bereits bei der Herstellung von Produkten ein Wandel herbeigeführt werden kann und dass Materialien auf innovative Weise verwendet werden können - auf eine Weise, die nicht immer auf den ersten Blick erkennbar ist. Darüber hinaus ist die Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema in ihrer Arbeitsweise. Die Nachfrage nach recycelten Materialien ist groß, aber das gilt auch für die Betrachtung von Abfallströmen und die Vermarktung nachhaltiger Produkte. Dabei haben sie in Hydro einen guten Partner gefunden, der ebenfalls Wert auf Nachhaltigkeit legt. "Es war eine sehr gute Zusammenarbeit, die von Begeisterung und Energie geprägt war. Wir sind beeindruckt von dem Hydro Design Manual das zeigt, dass Sie sich der Gestaltungsmöglichkeiten des Werkstoffs Aluminium bewusst sind. Hydro ist ein allumfassendes Unternehmen", sagt Sanne.

Nach der Ausstellung wurde das geliehene Aluminium an Hydro zurückgeschickt, wo es umgeschmolzen und zu neuen Billets gegossen wurde, die zu neuen Produkten wiederverwendet werden können.

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