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So nutzt MAHLE Behr Aluminium zur Motorkühlung

In den letzten fünfzig Jahren haben sich die Grundlagen der Motorkühlung nicht wesentlich geändert, doch auf technischem Gebiet gab es beachtliche Fortschritte. „Für Ingenieure ist das ausgesprochen spannend“, weiß Martin Bauer.

Bauer leitet die Entwicklung motorfester Komponenten bei MAHLE Behr in Troy (USA). Er beschreibt die Entwicklung: „Die aktuelle Technik ist viel effizienter, wiegt weniger und hat ein optimiertes Design. Es gibt immer etwas Neues und ich hatte eigentlich noch nie einen langweiligen Arbeitstag.“

Perry Paladino, Leiter der Produktentwicklung für Klimatechnik-Wärmetauscher, weist auf einen wichtigen Branchenwandel im letzten halben Jahrhundert hin: Kupfer ist out, heute dreht sich alles um Aluminium.

Die Vorteile von Aluminium

  • Ausgezeichnete thermische Eigenschaften
  • Gewichtsreduktion durch dünnere Wände
  • Korrosionsbeständigkeit
  • Flexibilität in der Fertigung

Paladino weiß, dass sich Aluminium auch gut hartlöten lässt. Beim Hartlöten von Kondensatoren, Verdampfern oder Heizkörpern werden die Einzelkomponenten mit Hilfe einer Aluminiumlegierung zusammengefügt. Der Schmelzpunkt des Lots liegt deutlich unterhalb der Schmelzgrenzen der Komponenten.

Hybrid- und Elektrofahrzeuge

MAHLE entwickelt und fertigt Fahrzeug-Wärmetauscher. Zu den Produkten des Unternehmens gehören Heizkörper, Verdampfer, Kondensatoren und Klimageräte. Die meisten Wärmetauscher werden in PKW verbaut. Praktisch alle großen Autobauer kaufen bei MAHLE ein. So lässt General Motors die Batterien der Hybridfamilie „Chevrolet Volt“ mit Technik von MAHLE kühlen.

Das Unternehmen sucht nach Produktentwicklungspartnern, die mit den aktuellen Konstruktionsanforderungen für Hybrid- und Elektrofahrzeuge vertraut sind. Für neue Vollaluminium-Wärmetauscher sieht MAHLE-Entwicklungsleiter Bauer auch einen Wachstumsmarkt bei der Getriebekühlung, ähnlich wie bei der Kondensatortechnik.

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